Via Alpina

23. Februar 2005, 22:07
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Alpenkonvention für grenzüberschreitende Wanderwege wurde unterzeichnet

Mit einem so genannten "Memorandum of understanding", das am Mittwoch in Innsbruck unterzeichnet wurde, will das Ständige Sekretariat der Alpenkonvention die grenzüberschreitenden Wanderwege "Via Alpina" unterstützen. Die Kooperation solle zur Stärkung des sanften Tourismus und der nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum dienen, hieß es.

Via Alpina ist ein von öffentlichen und privaten Partnern aus allen acht Alpenstaaten im Jahr 2000 ins Leben gerufenes, die gesamten Alpen umspannendes Wanderwegenetz. Die fünf Wege mit einer Länge von insgesamt 5.000 Kilometern führen ohne technische Schwierigkeiten an alpinen Natur- und Kulturstätten vorbei, bieten am Ende jeder der 341 Tagesetappen Unterkunft, Verpflegung und diverse Dienstleistungen und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Durch die Initiative, die die Wettbewerbsfähigkeit des naturnahen Tourismus stärken will, soll die lokale Wertschöpfung in strukturschwachen Berggebieten verbessert werden und der kulturelle Austausch gefördert werden.

Nach einer ersten Projektphase, die im Rahmen des Programms Interreg IIIB Alpenraum von der EU gefördert wurde, läuft 2005, ebenfalls mit Finanzierung von Interreg IIIB Alpenraum, eine zweite Phase an. Sie soll neue lokale Kooperationen von Tourismus, Landwirtschaft und Gewerbe entstehen lassen und einen alpenweiten Transfer von Know-how, das der Regionalentwicklung zugute kommt, in die Wege leiten. (apa)

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