Deutsche Moslems fordern Freilassung von entführter deutscher Reporterin

10. Februar 2005, 19:33
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Aufruf in deutscher, türkischer und arabischer Sprache an Glaubensbrüder in aller Welt veröffentlicht

Hamburg - Die drei wichtigsten Moslem-Verbände in Deutschland haben die "sofortige und bedingungslose Freilassung" der im Irak verschleppten "Zeit"-Mitarbeiterin gefordert. Die Entführung von unbeteiligten Journalisten sei ein Verstoß gegen Kriegs-, Völker- und Menschenrecht und auch mit den Werten des Islams nicht vereinbar, heißt es in einem Aufruf, den die Wochenzeitung in ihrer neuen Ausgabe in deutscher, türkischer und arabischer Sprache veröffentlicht.

Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland, die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) sowie der Zentralrat der Muslime in Deutschland riefen die Moslems im Irak und in der ganzen Welt auf, sich gegen den Terrorismus und für die Freilassung von Giuliana Sgrena einzusetzen. (APA/dpa)

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