Zähneputzen verringert Risiko von Herzkrankheiten

15. Februar 2005, 10:44
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Infektionen des Zahnfleischs können auf Karotiden übergreifen

Washington - Regelmäßiges Zähneputzen hilft offenbar, das Risiko von Herzattacken zu verringern. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Columbia University in New York hervor. Demnach bergen Infektionen des Zahnfleischs das Risiko, auf die Karotiden überzugreifen; dies sind jene Arterien, die den Kopf mit dem Rest des Körpers verbinden. Ein Anschwellen der Karotidenwände gehört zu den Hauptfaktoren von Herz- und Gefäßkrankheiten.

Für die Studie, über die das Magazin "Circulation" der American Heart Association berichtete, maßen die Forscher die Zahl der Bakterien im Mund von 657 Testpersonen, die keine Vorgeschichte von Herzinfarkten oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten. Dabei konnte eine direkte Beziehung zwischen der Anzahl der Bakterien und der Dicke der Karotidenwände sowie zu anderen Faktoren von Herz- und Gefäßkrankheiten festgestellt werden. Es sei das erste Mal, dass diese Beziehung nachgewiesen werde, sagte die Epidemiologin Moïse Desvarieux von der Columbia University. (APA)

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