eBay stoppte Versteigerung der Namensrechte eines Babys

18. Februar 2005, 10:37
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Mutter wollte Werberechte für die ersten fünf Lebensjahre verkaufen

Das Internet-Auktionshaus eBay hat in Australien die Versteigerung von Namensrechten eines ungeborenen Kindes gestoppt. Die werdende Mutter legte das Mindestgebot auf 750.000 Dollar (588.000 Euro) fest, doch einen Tag vor Ende der Online-Versteigerung hatte ohnehin noch niemand geboten.

"Real Life Truman Show"

Die Frau wollte die Vornamens- und Werberechte ihrer Tochter, die im März zur Welt kommen soll, für die ersten fünf Lebensjahre verkaufen. Auf Bildern zeigte die Schwangere ihren Bauch mit einem Schriftzug, auf dem zum Bieten für die "Real Life Truman Show" aufgerufen wurde. In dem Film "Die Truman Show" spielt Jim Carrey einen Menschen, der ohne sein Wissen sein Leben in einer für eine Fernsehshow geschaffenen künstlichen Welt verbringt.

Wohlergehen und die Sicherheit

Der Kontaktname für die Internetauktion war "trumanbaby". Ein australischer Sprecher von eBay erklärte am Mittwoch, das Angebot sei gestoppt worden, weil es das Wohlergehen und die Sicherheit des Kindes gefährden könne.(APA/dpa)

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