Frühwerk von Franz-Ferdinand-Sänger wieder veröffentlicht

14. Februar 2005, 13:52
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Album "Divorce At High Noon" der Band The Karelia aus dem Jahr 1997 kommt wieder in den Handel - Neuigkeiten aus der Pop-Welt

Wien - Erfolg hat oft seltsame Folgen: Nachdem die Schotten Franz Ferdinand den großen Durchbruch geschafft haben, kommt das Album "Divorce At High Noon" (edel) der Band The Karelia aus dem Jahr 1997 wieder in den Handel. Der Sänger dieser Gruppe war Alex Huntley, mittlerweile als Frontman von Franz Ferdinand zu Starruhm gelangt. Die CD war seinerzeit ein Ladenhüter, die Musik hat mit Huntleys derzeitigem Sound nicht viel gemeinsam, aber Sammler brauchen ab 21. Februar nicht mehr Wucherpreise für die Platte bezahlen.

Außerdem neu:

Zweite Single-Auskopplung von U2

U2 koppeln aus ihrem Album "How To Dismantle An Atomic Bomb" (Universal) "Sometimes You Can't Make It On Your Own" am 28. Februar als zweite Single aus. Fans können zwischen zwei CD-Formaten (Maxi und Zwei-Track) sowie einer DVD-Version wählen. Die Singles erhalten neben dem Titelsong diverses bisher unveröffentlichtes Material.

Dritter Longplayer von Lambretta

Lambretta melden sich mit ihrem dritten Album "The Fight" (Universal) zurück. Als Vorbote wird die Single "Chemical" ins Rennen geschickt. Laut Plattenfirma soll das Material "schärfer, bissiger und punktgenauer" als die früheren Sachen sein.

Debütalbum von Amos Lee

Im vergangenen Jahr gab Amos Lee als Support von Alicia Keys seinen Österreich-Einstand. Am 21. Februar bringt EMI sein Debütalbum "Amos Lee" in den Handel. Der 27-jährige Sänger, Gitarrist und Songwriter stammt aus Philadelphia. Die Songs wurzeln tief in amerikanischen Traditionen, heißt es in der Biografie. Als Vorbilder nennt Lee Soul-Künstler wie Stevie Wonder und Bill Withers sowie den Folk-Stilisten John Prince. Das Ziel des Newcomers ist es, einen Spirit wie auf Neil Youngs "Harvest" oder James Taylors "One Man Dog" zu erzeugen, wie er selbst sagt.

Neues Album von Tears for Fears

"Shout" hieß der große Hit von Tears For Fears. Das Achtziger-Duo Roland Orzabal und Curt Smith will es jetzt noch einmal wissen. Am 21. März erscheint ein neues Album mit dem Titel "Everybody Wants To Rule The World" (Edel), als erste Single wird "Closest Thing To Heaven" ausgekoppelt.

Deutsches Tsunami-Benefiz-Projekt heißt "Rock For Asia"

Auch Deutschland hat seine Tsunami-Opfer-Benefiz-Projekte, eines heißt "Rock For Asia". Ende Jänner fand ein Konzert in Ingolstadt statt, das für eine DVD (Veröffentlichung am 3. März bei MM Mediatrade) mitgefilmt wurde. In Extremo, Doro, Saxon und Bonfire, aber auch poppigere Acts wie Bonnie Tyler und Nu Pagadi sowie die ganz unrockige Claudia Jung traten auf.

Guana Apes getrennt

Nach zehn Jahren trennt sich Deutschlands erfolgreichste Crossoverformation Guano Apes. Das Ende wird mit einer DVD begangen. Die Scheibe "Planet Of The Apes" (Sony BMG) bietet Clips, eine Dokumentation, ein Konzert und diverse Making-Of. (APA)

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    "Franz Ferdindand"-Sänger Alex

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