Aschermittwochtreffen der FPÖ

10. Februar 2005, 19:22
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Haider zieht in- und ausländische Politiker durch den Kakao - Lob für Herbert Haupt - Aufruf zur Geschlossenheit

Linz, Klagenfurt - Die oberösterreichischen Freiheitlichen haben Mittwochabend zum 14. Mal und zum dritten Mal ohne das frühere "Zugpferd" Jörg Haider ihren "Politischen Aschermittwoch" in Ried im Innkreis veranstaltet. Haider hielt ein eigenes Treffen im Kärnter Kurort Althofen ab. Rund 600 Anhänger und damit wieder mehr als zuletzt sind laut Partei der Einladung in die Jahn-Turnhalle in Ried gefolgt.

Für die Freiheitlichen gehe es nun darum, die - in den Umfragen vorne liegenden - Grünen auf Bundesebene zu schlagen. "Gestritten haben wir genug. Wir sollten endlich wieder daran gehen, das Gemeinsame zu suchen", betonte der nunmehrige Sozialsprecher der FPÖ, Herbert Haupt. Österreich, vor allem die ältere Generation, brauche die FPÖ, die wiederum "Geschlossenheit und inneren Meinungsaustausch" benötige.

Rundumschläge gegen in- und ausländische Politiker prägten Mittwochabend weite Teile der Rede von Landeshauptmann Jörg Haider (F) beim "Kärntner Aschermittwochtreffen" in der Marktgemeinde Treibach-Althofen. Besonders ins Visier gerieten SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer wegen der beim vergangenen SPÖ-Parteitag beschlossenen weiteren "Ausgrenzung" der FPÖ sowie der Grüne Bundessprecher Alexander Van der Bellen wegen dessen angeblicher Anbiederung sowohl an SPÖ als auch ÖVP. Dem Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) warf Haider vor, die Leistungen der FPÖ als seine eignen verkaufen zu wollen. (APA)

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