Hahn treibt Chinesen in die Ehe

9. Februar 2005, 10:28
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Am 9. Februar beginnt neues Jahr, das kein gutes für Hochzeiter sein soll

Das von ihm bestimmte Jahr ist kein gutes für Hochzeiter Peking - Das Jahr des Hahns, das nach dem Mondkalender heute, am 9. Februar, beginnt, hat in China zu einem Sturm auf die Standesämter geführt. Die Eile rührte daher, dass das neue Jahr diesmal später als sonst und damit nach dem eigentlichen Frühlingstag (Lichun) am 4. Februar beginnt. Ein solches Jahr "ohne Frühling" nennen Chinesen "blindes Jahr" oder "Witwenjahr".

Auch wenn nach einer Umfrage des Staatsfernsehens CCTV die Hälfte der Befragten selbst nicht unbedingt daran glaubt, drängen doch meist ältere Mitglieder der Familien, die Hochzeiten vorzuziehen.

Das neue Jahr verheißt nicht grundsätzlich Schlechtes. Der Hahn vertreibt nach traditioneller Überzeugung das Böse, geschäftlich verspricht er Aufschwung. Im Jahr des Hahnes geborene Menschen gelten als ehrlich, intelligent, verlässlich, charmant und willensstark. (dpa)

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    Dass das Jahr des Hahns beginnt, ist derzeit in China nicht zu übersehen. Laut traditionellem Glauben vertreibt das als mutig geltende Federvieh das Böse.

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