Langlauf: Kein Dopingfall Vittoz

17. Februar 2005, 18:13
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B-Probe des französischen Klasseläufers negativ, Start bei WM möglich

Bormio - Es gibt keinen Dopingfall Vincent Vittoz, die B-Probe des Dopingtests des französischen Skilangläufers war negativ. In der zweiten Urin-Probe des Siegers von Ramsau und Nove Mesto vom 15. Jänner wurde kein überhöhter Wert der verbotenen Substanz Furosemid gefunden, wie sie in der ersten nachgewiesen worden war. der 29-Jährige kann somit bei den Weltmeisterschaften in Oberstdorf antreten, wo er als einer der schärfsten Gegner von Christian Hoffmann gilt.

FIS bestätigt

"Der Fall Vittoz ist abgeschlossen", sagte Pierre Teyssot, Sprecher des französischen Ski-Verbandes (FFS) am Dienstagabend. Das bestätigte auch die Generalsekretärin des Weltverbandes (FIS), Sarah Lewis: "Wenn die B-Probe die A-Probe nicht bestätigt, gibt es keinen Dopingfall."

Beide Proben wurden im biochemischen Labor der Sporthochschule Köln analysiert. "Das ist das erste Mal, dass eine B-Probe in Köln negativ ist", sagte Teyssot. Üblicherweise fällt die B-Probe entsprechend dem Ergebnis der A-Probe aus. Für das überraschende Resultat hatte Teyssot am Dienstag keine Erklärung. Lewis kündigte an, dass das Kölner Labor detaillierte Untersuchungen zu den unterschiedlichen Ergebnissen anstellen werde. "Natürlich wollen wir wissen, wie das zu Stande gekommen ist", sagte sie. (APA/red)

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    Vittoz am Weg zum Sieg.

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