LVDS-Chips für widrigste Umstände

15. Februar 2005, 10:17
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800 Mbit/s Übertragungsraten bei extremen Temperaturen - bis zu 125 Grad Celsius

Der kalifornische Anbieter von Kommunikations- und Industriesystemen National Semiconductor hat sein LVDS-Portfolio (Low Voltage Differential Signaling) um neue Hochgeschwindigkeits-Interface-Chipsätze erweitert. Der Serializer "SCAN921025H" und der Deserializer "SCAN921226H" können digitale Daten mit einer Breite von bis zu zehn Bit und Taktraten von 20 bis 80 MHz serialisieren und über eine differenzielle Punkt-zu-Punkt-Verbindung auf Backplanes oder Kabeln übertragen.

Einsatzbedingungen mit Temperaturen bis zu 125 Grad Celsius

Der SerDes-Chipsatz (Serializer/De-serializer) ist für Einsatzbedingungen mit Temperaturen bis zu 125 Grad Celsius geeignet und funktioniert laut Semiconductor deshalb auch bei extrem hohen Temperaturen. Eine weitere bisherige Hürde war die Übertragung hochfrequenter Daten in industriellen Anwendungen unter dem Einfluss starker elektrischer Störungen. Um Systemtests unter diesen Bedingungen möglich zu machen, hat National den Serializer und den Deserializer mit einer neuartigen JTAG-Funktionalität ausgestattet.

Robuste Produkte

"Datenübertragungs- und Display-Anwendungen im industriellen Bereich und auf dem Kfz-Sektor erfordern extrem robuste Produkte. National hat diesem Bedarf mit den neuen LVDS-Chips nun Rechnung getragen", erklärt National-Produkt-Line-Director Jeff Waters. Der Serializer und der Deserializer arbeiten mit je 20 bis 80 MHz und können Nutzdaten mit einer Rate von 200 bis 800 Mbit/s übertragen. Die Bausteine kosten 5,90 Dollar (ab 1.000 Einheiten) und sind ab sofort im Platz sparenden FBGA-40-Gehäuse lieferbar. (pte)

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