Kärntner von Autobahnbrücke gestürzt

9. Februar 2005, 18:52
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33-Jähriger musste sich übergeben und verlor Gleichgewicht - nach 25-Meter-Sturz schwer verletzt

Klagenfurt - Ein ungewöhnlicher Unfall hat sich am Montagabend auf der Südautobahn A2 in Kärnten ereignet. Ein 33- jähriger Arbeiter aus Gallizien (Bezirk Völkermarkt) stürzte von einer Autobahnbrücke 25 Meter in die Tiefe.

Der Mann war als Beifahrer mit seiner Mutter, einer 53 Jahre alten Hausfrau, im Auto von Villach Richtung Klagenfurt gefahren. Da ihm übel war, hielt die Frau in der Gemeinde Techelsberg ihren Pkw am Pannenstreifen an. Der Sohn sprang aus dem Auto und beugte sich über das Brückengeländer, um sich zu übergeben. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte ab.

Die Frau fuhr zu einer nahe gelegenen Autobahnraststätte, um Hilfe zu rufen. Die Einsatzkräfte mussten den 33-Jährigen, der schwere Verletzungen erlitten hatte, unter schwierigen Bedingungen in dem unwegsamen Gelände erst einmal finden. Gendarmeriestreifen mit Suchhunden und Feuerwehrleute waren im Einsatz, nach knapp einer halben Stunde hatten sie den Verletzten lokalisiert. Er wurde von der Rettung ins LKH Klagenfurt gebracht. Die Autolenkerin und die ebenfalls mitgefahrene Tochter des Arbeiters erlitten einen Schock. (APA)

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