Frauenthal steigert Umsatz und Gewinn

17. Februar 2005, 10:38
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2005 Rückgänge in Prozellanfabrik und Wachstum bei automotiven Komponenten erwartet

Wien - Die börsenotierte Frauenthal Holding hat 2004 nach vorläufigen Zahlen mehr umgesetzt und verdient als im Jahr zuvor.

Inklusive des zu Beginn des Geschäftsjahres übernommenen deutschen Lkw-Zulieferers Linnemann-Schnetzer erreichte der Umsatz 207,7 (ohne Linnemann-Schnetzer 159,4) Mio. Euro nach 128,4 Mio. Euro im Jahr 2003, teilte das Unternehmen am Dienstag im Aktionärsbrief zum vierten Quartal mit. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg auf 4,6 (3,4) Mio. Euro, nach 3,1 Mio. Euro im Jahr zuvor.

Wegen des anhaltenden Margendrucks und des niedrigen US-Dollars erwartet die Frauenthal Porzellanfabrik für 2005 geringere Erlöse und Erträge. Im Bereich der automotiven Komponenten (Styria Gruppe und Linnemann-Schnetzer) hält das Unternehmen hingegen wegen des Wachstums im Nutzfahrzeugmarkt und den niedrigen Zinsen deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen für möglich.

Zudem kommt 2005 wegen einer Reihe neu abgeschlossener Lieferverträge der Styria Gruppe ein zusätzlicher Ergebnisbeitrag von 2,8 Mio. Euro zum Tragen, geht aus dem Aktionärsbrief hervor.

Die Investitionen reduzierten sich 2004 auf 5,4 (3,2) Mio. Euro, nach 5,7 Mio. Euro. Zu Jahresende 2004 beschäftigte die Frauenthal-Gruppe insgesamt 1.497 (992) Mitarbeiter, nach 923 zum Ultimo 2003.

Die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2004 wurden auf Basis des HGB ermittelt. Der endgültige Jahresabschluss wird nach IFRS (international Financial Reporting Standard) erstellt und in der Bilanzpressekonferenz am 26. April 2005 bekannt gegeben. (APA)

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