Will Smith: "In Amerika ist Rassismus noch immer ein Problem"

14. Februar 2005, 21:16
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Publikum würde es nicht akzeptieren, wenn er im Film eine weiße Frau küssen würde

Hamburg - US-Star Will Smith hat sich über Rassismus in den USA beklagt. "In Amerika ist Rassismus noch immer ein alltägliches Problem", sagte er der Zeitschrift "Maxim" laut einer Vorabmeldung vom Montag. So würde es das Publikum nicht akzeptieren, wenn er im Film eine weiße Frau küssen würde. "Es würde mehr über das schwarz-weiße Techtelmechtel geredet als tatsächlich über den Film", sagte er. Die Herstellung seines neuen Filmes "Hitch" habe mehr als 70 Millionen Dollar gekostet. "Da gehen die Filmstudios lieber auf Nummer Sicher und ich küsse keine weiße Frau."

Schlimmste Abfuhr

Bei seiner ersten großen Liebe habe er eine Horror-Erfahrung gemacht, berichtete Smith. "Sie hieß Charline Brown, eine Mitschülerin.". Er habe sich erst beim Abschlussball getraut, sie anzusprechen. "Ich war total hin und weg, nahm meinen gesamten Mut zusammen und brüllte: 'Hey, Charline, alles klar, wie fühlst du dich?' Und sie brüllte über 700 Studenten hinweg nur zurück: 'Zu gut für dich!' (APA/AP)

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    Will Smith beim erlaubten Kuss mit Ehefrau Jada Pinkett

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