Vignette: Bereits viele Sünder erwischt

9. Februar 2005, 08:55
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Die meisten Vergehen im Westen - Anfang März verstärkte Kontrollen auf "Schwarzfahrer"-Routen

Wien - Zahlreiche Vignettensünder sind in der ersten Februarwoche, in der nur mehr das neue Pickerl gültig ist, erwischt worden. Das ergab eine Umfrage der APA bei der Asfinag, den Landesgendarmerie-Kommanden und der Wiener Verkehrspolizei. Die meisten Autofahrer ohne gültigen Aufkleber wurden in Vorarlberg und Tirol erwischt. Die Asfinag will Anfang März jene Routen, auf denen bekanntermaßen viele "Schwarzfahrer" unterwegs sind, schwerpunktmäßig kontrollieren.

Die meisten Vignettensünder waren in der ersten Februarwoche in den beiden westlichsten Bundesländern zu verzeichnen: 342 Lenker sind dort erwischt worden, geht aus Zahlen der Asfinag für diesen Bereich hervor. 83 Pkw-Lenker kamen aus dem Inland, der Rest aus dem Ausland.

An zweiter Stelle rangierte die Bundeshauptstadt: In Wien sind in der ersten Woche von der Verkehrspolizei 56 Lenker ohne gültige Vignette angehalten worden, berichtete Oberst Josef Binder. 14 von ihnen wurden angezeigt, weil sie sich weigerten, die Ersatzmaut von 120 Euro an Ort und Stelle zu zahlen, so Binder. Die meisten sind auf der Südosttangente (A23) und auf der Ostautobahn (A4) erwischt worden.

Erstaunlich wenige Vignettensünder tummelten sich bisher auf Salzburgs Autobahnen, berichtete Johann Petschnig von der Gendarmerie-Verkehrsabteilung Salzburg. Eine Woche nach Ablauf der Frist für die neuen Autobahnvignetten hat die Exekutive auf der Westautobahn (A1) und der Tauernautobahn (A10) nur fünf Fahrzeuglenker ohne Mautpickerl ertappt. (APA)

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