Nikon kehrte im 3. Quartal in schwarze Zahlen zurück

13. Februar 2005, 09:33
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Schub durch hochwertige Kameras und Anlagen zur Chip-Fertigung - Fotokonzern lässt Prognosen für Gesamtjahr unverändert

Gute Verkäufe bei hochwertigen Kameras und Anlagen zur Chipfertigung haben den japanischen Fotokonzern Nikon zurück in die schwarzen Zahlen gebracht. Für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres konnte Nikon einen Nettogewinn von 23,4 Mrd. Yen (174,7 Mio. Euro) ausweisen, wie das Unternehmen am Montag in Tokio mitteilte.

Verlust

Im Vorjahreszeitraum hatte Nikon wegen Verzögerungen bei der Einführung neuer Fotoapparate und des wachsenden Preiskampfs auf dem Markt für Digitalkameras einen Verlust von 2,8 Mrd. Yen geschrieben. Der Umsatz stieg im Zeitraum von April bis Dezember 2004 um knapp 29 Prozent auf 465,9 Mrd. Yen (3,5 Mrd. Euro).

Gut

Der Verkäufe hochwertiger Spiegelreflexkameras liefen laut Nikon im Zeitraum von April bis Dezember gut. Bei kompakten Digitalkameras machten sich aber weiter "eine stärkere Konkurrenz und Preissenkungen" bemerkbar. Anziehende Umsätze konnte Nikon bei so genannten Steppers verbuchen, die zur Produktion integrierter Schaltkreise und von Bauteilen für LCD-Bildschirme verwendet werden.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2004/2005, das im März endet, ließ Nikon seine Prognose unverändert. Demnach wird ein Nettogewinn von 28,6 Mrd. Yen erwartet. Der Umsatz soll um rund 30 Prozent auf 660 Mrd. Yen steigen (APA)

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