Erfolgreicher "Waldgipfel" verabschiedet Schutzabkommen

7. Februar 2005, 13:13
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Staatenübergreifendes Vorgehen gegen illegales Abholzen und Handel mit Wildtieren im Kongobecken

Brazzaville/Nairobi - Afrikanische Staatschefs haben sich auf einem "Waldgipfel" in Kongo-Brazzaville auf einen besseren Schutz für die Regenwälder im Kongobecken geeinigt. Die betroffenen Staaten wollen gemeinsam gegen illegales Abholzen und den Handel mit Wildtieren vorgehen. Die Umweltorganisation WWF lobte am Sonntag dieses erste regionale Schutzabkommen Afrikas.

"Zentralafrika ist ein Vorbild für die ganze Welt, wie grenzüberschreitende Umweltprobleme zu lösen sind", sagte WWF-Direktor Claude Martin. Bedauerlich sei jedoch, dass bis auf 40 Millionen Euro der EU keine neuen Finanzzusagen gemacht worden seien. Der Regenwald in der Kongoregion ist die zweitgrößte Waldfläche nach dem Amazonasbecken in Südamerika. (DER STANDARD, Printausgabe, 7. 2.2005)

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WWF.at

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