Schwaches Geschäft für EMI

17. Februar 2005, 16:25
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Gewinnwarnung aufgrund der Verschiebung von Coldplay und Gorillaz

Die Verschiebung der neuen Alben von Coldplay und den Gorillaz hat das britische Musiklabel EMI Group zu einer Gewinnwarnung veranlasst. Die Alben der beiden populären Bands wurden vom laufenden vierten Quartal auf das nächste Geschäftsjahr verschoben, das am 1. April beginnt. Dadurch werde das Geschäft für EMI im Q4 eher schwach verlaufen, berichtet das Wall Street Journal (WSJ) am Montag. Die Gewinnwarnung schickte die Aktie des Labels auf Sinkflug.

EMI erwartet für das gesamte Geschäftsjahr (bis Ende März 2005) einen um acht bis neun Prozent geringeren Umsatz als im Jahr davor. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 2,1 Mrd. Pfund (3,05 Mrd. Euro) bei einem Vorsteuergewinn von 163 Mio. Pfund (237,2 Mio. Euro). Für das laufende Geschäftsjahr erwartet EMI einen Vorsteuergewinn von rund 138 Mio. Pfund (200,8 Mio. Euro). EMI hat aber bereits davor ein schwaches Geschäft prognostiziert, war aber nur von einem Umsatzminus von vier Prozent ausgegangen. Vor allem im Januar sei der Musikabsatz unter den Erwartungen gelegen, was wohl auch im Februar und März anhalten werde. Trotzdem werde das Label seinen Marktanteil im Gesamtjahr halten können, so das WSJ. (pte)

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