Bundesliga stellt sich hinter Vorarlberger

8. Februar 2005, 17:10
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"Der Vorstand hat diesbezüglich sofort ein Gespräch mit den Verantwortlichen des betroffenen Vereins gesucht"

Wien - Die österreichische Bundesliga hat SW Bregenz im Zusammenhang mit den Spekulationen um eine mögliche Verwicklung in den deutschen Wettskandal in Schutz genommen. "Der Vorstand der Bundesliga hat diesbezüglich sofort ein Gespräch mit den Verantwortlichen des betroffenen Vereins gesucht, in dem diese betont haben, in keinster Weise in irgendeine Form von Wettabsprachen verwickelt zu sein bzw. davon Kenntnis zu haben", heißt es in einer diebezüglichen Aussendung.

Weiters wurde Vorstand Georg Pangl zitiert: "Die Bundesliga weist jegliche Anschuldigungen, in denen ein Mitglied der Österreichischen Fußball-Bundesliga ohne Beweise in Misskredit gebracht wird, auf das Schärfste zurück", erklärte der Burgenländer.

Abschließend hieß es, dass es im Rahmen des Schiedsrichter-Trainingslagers in der Türkei zu einer Diskussion des Vorstandes mit den Schiedsrichtern und den Mitgliedern des Senates 4 rund um die Ereignisse in Deutschland und über mögliche Präventivmaßnahmen kommen werde.

Bundesliga und ÖFB verlangen im Fall Bregenz Akteneinsicht

Der ÖFB und die Bundesliga haben bei der Staatsanwaltschaft Berlin um umgehende Akteneinsicht angesucht. "Diese Akteneinsicht dient als Basis für eventuelle weitere Schritte", hieß es in einer weiteren Aussendung am Montag.

Weiters soll "zusätzlich und unabhängig von diesen Vorwürfen eine aus Mitgliedern von Bundesliga, ÖFB, Schiedsrichtern, Sportwetten GmbH und Verantwortlichen des Verbandes der Buchmacher gebildete Kommission über mögliche Präventivmaßnahmen für die Zukunft beraten."(APA)

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