Mehrheit der Ostdeutschen für NPD-Verbot

8. Februar 2005, 18:58
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Immerhin sechs Prozent haben Sympathien für Rechtsextreme

Berlin - Eine deutliche Mehrheit der Ostdeutschen ist für ein Verbot der rechtsextremen NPD. Nach einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Zeitschrift "Super Illu" stimmen 68 Prozent der Wähler in den neuen Bundesländern der Aussage zu: "Diese Partei ist eine Schande und gehört schnellstens verboten, bevor sie noch in weitere Parlamente einziehen kann." 20 Prozent der Ostdeutschen plädieren für mehr Gelassenheit im Umgang mit den Rechtsradikalen und sagen, die NPD sei zwar "unappetitlich, aber nicht sehr gefährlich. Wenn man ihr nicht allzu viel Beachtung schenkt, wird sie wieder in der Versenkung verschwinden".

6 Prozent der Wähler in den neuen Ländern haben nach der Umfrage Sympathien für die Rechtsextremen. Die NPD sei "eine bürgernahe und ehrliche Partei, die den etablierten Parteien Dampf macht. Ich könnte mir durchaus vorstellen, sie nächstes Mal zu wählen", antworteten sie. Ebenfalls 6 Prozent machten keine Angaben auf die Frage nach ihrer Ansicht über die NPD. (APA/dpa)

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