108 Mio. Dollar Venture Capital für Anti-Spyware-Hersteller

15. Februar 2005, 10:05
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Webroot will Technologie und internationale Präsenz vorantreiben

Webroot Software, Hersteller von Anti-Spyware, hat sich von einem Investorenkonsortium 108 Mio. Dollar Venture Capital an Bord geholt. Das Geld soll dem Softwareunternehmen helfen, die Entwicklung seiner Anti-Spyware-Technologie voranzutreiben, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Webroot will laut CEO David Moll mithilfe der Kapitalspritze durch die Eröffnung von internationalen Geschäftsstellen außerdem seine Präsenz erhöhen und den Vertrieb stärken.

165 Mitarbeiter

Die Millionen kommen für das 1997 gegründete Unternehmen mit 165 Mitarbeitern, das es sonst schwer gehabt hätte, sich auf dem Markt als ernst zu nehmende Größe zu halten, zum richtigen Zeitpunkt. Die Spyware-Bedrohung hat bereits große Softwareunternehmen wie Microsoft und Symantec auf den Plan gerufen, die mit Konkurrenzprodukten punkten wollen. In den vergangenen Monaten interessierten sich immer mehr Privatkunden, Unternehmen und der Gesetzgeber für bessere Lösungen zur Beseitigung des Spyware-Problems.

Nach Berechnung der Marktforscher von IDC sind bereits 67 Prozent aller Computer mit irgendeiner Form von Spyware infiziert. Die Gesetzgeber sind dem Problem bereits auf der Spur. Noch im Laufe dieses Jahr tritt laut WSJ ein Anti-Spyware-Gesetz in Kalifornien in Kraft. Auch das US-Repräsentantenhaus berät derzeit über einen entsprechenden Gesetzesentwurf. (pte)

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