Firefox wagt den nächsten Schritt

3. März 2005, 11:11
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Im Jahr 2005 sollen Wirtschaftspartner, staatliche und öffentliche Unternehmen erobert werden – Unterstützung durch einen kommerziellen Partner

Der Open Source Browser Firefox feiert eine Erfolgsgeschichte. Immer mehr Internet-BenutzerInnen verwenden den Browser zum Surfen, so waren es im vergangenen Monat bereits 4,9 Prozent, andere Mozilla-basierte Browser schafften es auf 2,7 Prozent. Noch stärker, als Firefox gewinnt, verliert währenddessen Microsofts marktbeherrschender Internet Explorer, auch wenn er noch immer einen Marktanteil von etwa 90 Prozent hält.

Öffentliches Interesse

Auch über mangelndes öffentliches Interesse können die Macher von Firefox wohl kaum klagen, so kam der Browser sogar in der Harald Schmidt Late-Night Show zum Einsatz, sein Gehilfe Manuel Andrack surfte damit im Netz.

Der nächste Schritt

Nun möchte man bei Firefox den nächsten großen Schritt wagen, so Tristant Nitot, Präsident und Gründer von Mozilla Europe auf der Linux Solutions 2005 Conference.

Wirtschaftspartner, staatliche und andere öffentliche Unternehmen

Dabei sollen vor allem Wirtschaftspartner und staatliche und andere öffentliche Unternehmen umworben werden. "2005 ist das Jahr, in dem Firefox Unternehmen und den staatlichen Sektor erobern wird", gibt sich Nitot sicher. Um diese Märkte zu erschließen, werden Administrations-Tools entwickelt, um den Einsatz des Browser in Netzwerken zu erleichtern.

Kommerzieller Partner

Außerdem werde man bald mit einem kommerziellen Partner zusammenarbeiten. Dieser werden technischen Support und anderes Service rund um Firefox anbieten. Dieser Partner soll in den kommenden Wochen genannt werden.

Geld

Bei der Partnerschaft gehe es allerdings nicht ums Geld machen: "Unser Ziel ist es nicht, unseren Marktanteil in neuen Märkten zu vergrößern, wir wollen nur unsere Strukturen aufrecht erhalten. Unser Ziel ist es, den Wettbewerb und damit die Innovation wieder in den Browser-Markt einzuführen", so Nitot.(red)

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