26 Tote bei Selbstmord-Anschlägen in Mossul und Baquba

7. Februar 2005, 13:52
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Mittels "Gewalt" soll Übergangsregierung gestürzt werden -

Bagdad - Selbstmord-Attentäter haben am Montag in den irakischen Städten Mossul und Baquba (Bakuba) nahezu zeitgleich etwa 26 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. Das geht aus Angaben aus Krankenhäusern in den beiden Städten hervor.

Eine der beiden Autobomben explodierte am Polizeikontrollpunkt vor einem Krankenhaus in der nordirakischen Großstadt Mossul (Mosul). 12 Polizisten seien getötet und zahlreiche weitere verletzt worden, berichtete der arabische Fernsehsender Al Jazeera unter Berufung auf Ärzte eines Krankenhauses, vor dem der Anschlag verübt wurde.

Der zweite Selbstmord-Attentäter sprengte sich vor einem Rekrutierungsbüro der irakischen Polizei in Baquba in die Luft. Dabei wurden 14 Menschen getötet und mindestens 13 weitere verletzt. Das bestätigten Krankenhaus-Vertreter in der 60 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt. Es sei noch unklar, wie viele Polizisten unter den Toten seien. Vor dem Büro seien viele junge Männer in der Hoffnung auf Arbeit angestanden.

Al-Kaida bekennt sich zu Anschlägen

Wenige Stunden nach zwei Selbstmordanschlägen hat sich am Montag der irakische Ableger der Al-Kaida zu den Taten bekannt. Kämpfer der Märtyrer-Brigaden der Al-Kaida für einen Heiligen Krieg im Irak hätten die Anschläge in Mossul und Bakuba verübt, hieß es in Erklärungen, die im Internet veröffentlicht wurde. Die Angriffe hätten sich gegen Ungläubige und Abtrünnige gerichtet. (APA/dpa/Reuters)

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