Virtuelle Parlametssitzung

13. Februar 2005, 09:43
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70 Jugendliche probierten elektronische Möglichkeiten aus

Die Steirische Volkspartei veranstaltete die "Junge Nacht der Politik". Dabei konnten 70 junge Menschen zwischen 16 und 20 Jahren die elektronischen Möglichkeiten bei Wahlen und im Parlament ausprobieren. "Im digitalen Zeitalter ist es unerlässlich, die demokratischen Prozesse, an denen Bürger sich beteiligen können, elektronisch anzubieten. Gerade jungen Menschen, die bei den kommenden Gemeinderatswahlen erstmals wählen können, ist das Medium Internet sehr vertraut", meinte der Initiator des Abends, VP-Landesgeschäftsführer Andreas Schnider.

E-Voting und E-Parlament

Im Vorfeld der Gemeinderatswahlen wurde dieses Projekt zusammen mit dem Bundesrechnungszentrum in Wien ab 22.00 Uhr durchgeführt. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich über E-Voting und E-Parlament zu informieren und alles auch praktisch auszuprobieren. In der Folge werden bis 15. Februar Szenarien entwickelt, über die dann von 16. bis 22. Februar abgestimmt wird. Ab 22. Februar sind dann die Ergebnisse des E-Votings auf seidabei.at zu lesen.

Pilotversuch

Carl Piswanger vom Bundesrechenzentrum machte die Jungparlamentarier mit dem virtuellen Parlament vertraut. Piswanger: "Dieser Pilotversuch hat für uns große Bedeutung. Es ist ein praktischer Anwendungsfall, bei dem wir Technologien testen und Workflows darstellen können."(apa)

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