Reuters-Tochter Instinet verbucht Quartalsgewinn

8. Februar 2005, 10:32
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Erstmals seit 2001 wieder Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen

Kostensenkungen und Investmenterträge haben der elektronischen Handelsplattform Instinet Group im vierten Quartal erneut zu einem Gewinn verholfen. Damit konnte das mehrheitlich zum Nachrichten- und Informationskonzern Reuters gehörende Unternehmen die Verluste des Vorjahres umkehren.

Zum vierten Mal in Folge erzielte es einen Quartalsgewinn und schloss damit erstmals seit 2001 wieder ein Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen ab.

Der Nettogewinn habe sich auf 18,7 Millionen Dollar (14,4 Millionen Euro) oder sechs Cent je Aktie belaufen, teilte Instinet am Freitag in New York mit. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 38,3 Millionen Dollar verbucht. Den Gewinn ohne Erträge aus Kapitalanlagen und einmalige Restrukturierungskosten bezifferte Instinet mit vier Cent je Aktie. Damit lag die Firma einen Cent über den durchschnittlichen Analystenschätzungen.

Der Umsatz sank im vierten Quartal zum Vorjahr um fünf Prozent auf 290 Millionen Dollar, übertraf aber die durchschnittlichen Expertenprognosen um rund sechs Millionen Dollar. Zum Vorquartal ergab sich indes wegen einer Geschäftsbelebung an den US-Aktienmärkten zum Jahresende ein Umsatzplus von sieben Prozent. (APA/Reuters)

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