Los Angeles will Wien werden

24. Februar 2005, 19:23
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Verwaltung der US-Metropole prüft Migration von proprietärer Software auf Linux

De US-Metropole Los Angeles überlegt den Open-Source-Pfaden von Wien, München und Austin zu folgen. Laut Medienberichten brachten drei Stadträte den Antrag zur Prüfung der Möglichkeiten einer Migration von proprietäre Softwareprodukte auf Linux ein. Die für die städtische EDV zuständige Information Technlogy Agency (ITA) soll sich nun mit den Vor- und Nachteilen einer Migration auseinandersetzen.

Über 5 Millionen Dollar

Laut Medienberichten soll die Stadtverwaltung alleine im letzten Quartal 2003 5,8 Millionen Dollar für Softwarelizenzen ausgegeben haben. Innerhalb eines Monats wird der erste ITA-Bericht zu diesem Thema vorliegen, dann werde weiter beraten, kündigte ein Sprecher der Stadträte an. Die Stadtverwaltung setzt allerdings schon jetzt auf Serverebene Open Source-Software ein; so kommen etwa Apache-Tomcat-Server zum Einsatz. Auch sind sich die Antragsteller bewusst, dass ein totaler Umstieg auf Open Source-Produkte nicht möglich sein wird, da eigens für die Stadtverwaltung entwickelten Spezialprogramme nur schwer migrierbar wären. Auch in Los Angeles ist der Hauptgrund für die Überlegungen die möglichen finanziellen Einsparungen.(red)

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