Bestätigt: Passivrauchen erhöht Krebsgefahr

4. Februar 2005, 11:22
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Je nach Häufigkeit und Dauer, der Kinder dem Tabakrauch ausgesetzt sind, erhöht sich ihr Lungenkrebsrisiko im späteren Leben

London - Passivrauchen in der Kindheit erhöht im späteren Leben die Gefahr für Lungenkrebs deutlich. Dies geht aus einer der bisher umfangreichsten Studien über die Folgen von Tabakrauch in der Umwelt hervor. Wie sehr das Risiko steigt, hängt der europäischen Untersuchung zufolge von Häufigkeit und Dauer ab, die ein Kind dem Qualm ausgesetzt sind.

Kinder, die täglich mehrere Stunden Tabakdunst einatmen, haben ein um das 3,6fach höheres Lungenkrebs-Risiko als Kinder, die in einer rauchfreien Umgebung aufwachsen. Sind Kinder nur wenige Male pro Woche Tabakrauch ausgesetzt, ist das Risiko demnach noch um das 1,5fache erhöht.

Die unter Federführung des Londoner Imperial College laufende Studie untersuchte mehr als 300.000 Menschen, die entweder nie geraucht oder das Rauchen vor mindestens zehn Jahren aufgegeben hatten. Die ehemaligen Raucher hatten laut einem Bericht des "British Medical Journal" generell ein doppelt so hohes Risiko für Atemwegserkrankungen wie die Nichtraucher. (APA/AP)

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