Bolivianische Regierung ausgetauscht

9. Februar 2005, 19:59
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Nach wochenlangen Streiks gegen Ölpreiserhöhung - Präsident Mesa: Regierung braucht eine neue Vision"

La Paz - In Bolivien ist ein neues Kabinett vereidigt worden. Nach wochenlangen Protesten und Streiks gegen eine geplante Ölpreiserhöhung sah sich Präsident Carlos Mesa gezwungen, sieben Minister auszutauschen. Nach der Vereidigung der neuen Mannschaft, darunter ein neuer Außen-, Innen-, Verteidigungs- und Finanzminister, erklärte Mesa am Donnerstag: "Die Regierung braucht eine neue Vision."

Der Präsident ist erst seit 15 Monaten im Amt. Schon in der vergangenen Woche musste Mesa Zugeständnisse an die um Autonomie bestrebten Regionen machen. Sie dürfen künftig ihre eigenen Gouverneure wählen, bislang wurden diese von der Bundesregierung ernannt. (APA/AP)

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