Burgenländischer Wissenschaftspreis an Historiker Brettl

3. Februar 2005, 21:10
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Eisenstadt - In Neufeld an der Leitha wurde Donnerstag Abend der im Vorjahr erstmals ausgeschriebene "Dr. Fred Sinowatz Wissenschaftspreis des Landes Burgenland" vergeben. Träger des mit 3.500 Euro dotierten Preises ist der Neusiedler Historiker Herbert Brettl, der das Werk "Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Frauenkirchen" verfasste.

Die Auszeichnung wurde ins Leben gerufen, "weil wir einerseits Wissenschafter und deren Werke honorieren wollen und uns dadurch andererseits wichtige Impulse für die Wissenschaft im Burgenland erhoffen", erklärte Landesrat Helmut Bieler (S). Der Preis, der Altbundeskanzler Fred Sinowatz anlässlich seines 75. Geburtstages gewidmet wurde, wird jedes zweite Jahr ausgeschrieben. Alternierend dazu wird 2005 erstmals ein Fred Sinowatz Wissenschaftsstipendium für ein in Arbeit befindliches Werk vergeben. (APA)

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