Atomic 2004 mit Umsatzrekord

14. Februar 2005, 12:35
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Salzburger Ski-Hersteller steigert Umsatz um 9 Prozent auf 205,6 Millionen Euro - Amer-Gruppe mit boomenden Fitness-Geräte-Geschäft

Wien - Der zum finnischen Sportartikelkonzern Amer gehörende Skihersteller Atomic, Marktführer in Österreich, hat 2004 den höchstem Nettoumsatz der Firmengeschichte erzielt.

Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wurden mit 205,6 Mio. Euro um rund 9 Prozent mehr umgesetzt als im Jahr davor (188,2 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 29,6 Mio. Euro ebenfalls über dem Vorjahreswert von 28,3 Mio. Euro.

940.000 Paar Ski

In Summe wurden im Vorjahr 940.000 Paar Ski verkauf, um 40.000 mehr als 2003. Der Umsatz im Segment Alpinski stieg um 3,8 Prozent. Das stärkste Umsatzwachstum wurde mit plus 46 Prozent im Bereich Skischuhe verzeichnet, gefolgt von plus 28 Prozent bei Bindungen.

74 Prozent des Umsatzes machte Atomic außerhalb Österreichs. In Österreich wurden rund 200.000 Paar Ski verkauft, etwa gleich viel wie im Vorjahr. Bei Bindungen gab es ein Plus auf 180.000 Paar, bei Skischuhen auf 30.000 Paar. Der Verkauf von Langlaufskiern bleib mit 25.000 Paar in etwa gleich. In den USA gab es währungsbereinigt ein Plus von 20 Prozent, in der Schweiz von 36 Prozent.

Amer-Gruppe mit Umsatz-Minus

Die Amer-Gruppe selbst musste 2004 einen leichten Umsatzrückgang um 3 Prozent auf 1,058 Mrd. Euro hinnehmen, der allerdings in erster Linie auf den Ausstieg aus dem Tabak-Geschäft im Jänner zurückzuführen war.

Die reinen Sportsegmente setzten um 5 Prozent mehr um als 2003, währungsbereinigt sogar um 11 Prozent. Der Konzerngewinn stieg um 4 Prozent auf 438,6 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg ebenfalls um 4 Prozent auf 122 Mio. Euro, wobei sich der Verkauf des Tabakbereichs mit 10,1 Mio. Euro niederschlug.

Fitnessgeräte gefragt

Das größte Umsatzwachstum gab es im Bereich Fitnessgeräte mit einem Plus von 20 Prozent auf 210,1 Mio. Euro, gefolgt vom Wintersport - sprich: Atomic - mit plus 9 Prozent. Im Tennissegment (Wilson) stieg der Nettoumsatz um 1 Prozent auf 210,3 Mio. Euro.

Im Bereich Sportcomputer steig der Umsatz um 1 Prozent auf 77,2 Mio. Euro, bei Teamsportarten ein Plus von 2 Prozent auf 185 Mio. Euro. Rückläufig, war das Golf-Geschäft, konkret sank der Umsatz um 5 Prozent auf 147,7 Mio. Euro.

Für 2005 erwartet der finnische Sportartikelkonzern ein Umsatzplus von währungsbereinigt 3 bis 5 Prozent. (APA)

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