Standort Linz macht sich bereit

7. Februar 2005, 16:32
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Oberösterreichischer Verbandspräsident Windtner sieht eine Kärntner "Groteske" - Landeshauptmann Pühringer sagt Linz als Stadion-Standort Unterstützung zu

Linz - Für den Präsidenten des Oö. Fußballverbandes, den Generaldirektor der Energie AG Leopold Windtner ist die Entwicklung um den Neubau des Klagenfurter Fußballstadions inzwischen "mehr als eine Groteske". Er forderte Alternativszenarien anzudenken, für ihn ist auch Linz denkbar. Der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer (V) sagte für diesen Fall Unterstützung des Landes zu. Der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch (S) war für eine Stellungnahme dazu bis Donnerstagnachmittag nicht zu erreichen.

Es zeichne sich ab, dass es in Klagenfurt noch einmal eine Prüfung des Projektes geben werde, stellte Windtner fest. "Es wird zu Tode geprüft, anstatt ein klares Signal für go oder stop zu geben", kritisierte er. Ohne die Kärntner aus der Verantwortung drängen oder entlassen zu wollen, müssten nun Alternativszenarien angedacht werden. Denn es wäre verantwortungslos weiter zuzuwarten und dann bei einer negativen Entscheidung zu einer Unzeit nach anderen Standorten suchen zu müssen. Linz ist für Windtner als EM-Austragungsort gut vorstellbar. Die Stadt wäre schon von Haus aus ein präsumtiver Standort für den ÖFB und die Fußballöffentlichkeit gewesen.

Pühringer hielt fest, in dieser Frage wäre die Stadt Linz federführend, weil das Stadion der Stadt gehöre. Er sagte aber die Unterstützung des Landes zu. Es würde ein Drittel zur Finanzierung beitragen. Aber auch der Bund sei dabei gefordert. (APA)

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