Unsichtbares Spider-NET regelt Hauselektronik

13. Februar 2005, 09:42
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TUD präsentiert drahtloses Sensornetzwerk mit Batteriebetrieb

Forscher der Technischen Universität Dresden (TUD) haben eine Testplattform für ein drahtloses Sensornetzwerk präsentiert. "Spider-NET" (sensor platform for intelligent ad-hoc wireless relaying NETwork) besteht aus vielen kleinen, einfach gebauten, batteriebetriebenen Sensoren und einer Basisstation. Präsentiert wird Spider-NET erstmals auf der Embedded world 2005 (22. bis 24. Februar) in Nürnberg.

Die Sensoren senden ihre Messwerte (Temperatur, Helligkeit, Luftfeuchtigkeit) regelmäßig an die Basisstation. Anhand dieser empfangenen Daten kann die Station Befehle wie "Licht aus", "Fenster zu" oder "Heizung ein" an die Sensoren richten. Zusätzlich können alle Daten und Informationen zentral über das Internet abgerufen, abgefragt und gesteuert werden.

Um eine lange Batterielebensdauer zu garantieren, wird laut TUD mit sehr geringen Sendeleistungen gearbeitet. Daher kann es passieren dass ein Sensor nicht direkt von der zentralen Basisstation erreicht wir. Für solche Notfälle werden die Informationen einfach über andere Sensoren umgeleitet. Das Netzwerk soll sich durch einfache Installation auszeichnen und bedarf keinerlei Wartung. (pte)

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