Microsoft Österreich wächst überdurchschnittlich gut

23. Februar 2005, 19:00
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Geschäftsführer Herbert Schweiger: "Es ist schön solche Geschäftszahlen präsentieren zu können" - Linux in Wien: Wettbewerb ist gut

Seit einem Jahr uns drei Tagen hält Herbert Schweiger die Zügel bei Microsoft Österreich in der Hand. Am Mittwoch stellt er die aktuellen Geschäftszahlen des Unternehmens – mit den Worten: "Es ist schön solche Geschäftszahlen präsentieren zu können."

Plus von 12,4 Prozent

Microsoft Österreich konnte sein Ergebnis im Zeitraum Juli bis Dezember 2004 um 12,4 Prozent im vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. Damit liegt man über den Konzerndurchschnitt. Genaue Zahlen oder Summen wurden allerdings nicht genannt. Dies wäre gegen die Firmenpolitik.

Zahlen der Mutter

Das weltgrößte Softwareunternehmen hat im zweiten Quartal den Gewinn mehr als verdoppelt. Microsoft hatte im Vergleichzeitraum des Vorjahres Sonderbelastungen in Höhe von rund 2,2 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit einem geänderten Aktienoptions-Programm für die eigenen Mitarbeiter verbucht.

Der Microsoft-Umsatz legte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um rund 6,6 Prozent auf ein Rekordniveau von 10,8 Milliarden Dollar (8,3) Milliarden Dollar zu. Microsoft verdiente in dem am 31. Dezember beendeten Dreimonatsabschnitt 3,5 Milliarden Dollar gegenüber 1,5 Milliarden Dollar im zweiten Quartals des vorangegangenen Geschäftsjahres.

Motor

Als "Wachstumsmotor" in Österreich läuft der Bereich Business Software. Mit Produkten wie Navision konnte man ein Wachstum von 43,3 Prozent verbuchen und Kunden wie die Telekom Austria, Porr, OMV und Volvo gewinnen. Der Verkauf von Windows XP konnte um 7,8 Prozent gesteigert werden. Der Serverbereich wuchs um 12 Prozent.

Mehr Mitarbeiter

Der Mitarbeiterstand wurde 2004 um zehn Prozent auf 220 erhöht. Herbert Schweiger betonte, dass in Österreich rund 72.000 Arbeitsplätze durch Microsoft und dessen Partnerprogramme sichert.

Zweistellig

Für das kommende Geschäftsjahr will man ebenfalls wachsen. "Wieder Zweistellig" – nannte Herbert Schweiger als Zielsetzung

linux

Die Entscheidung der Stadt Wien auch freie Software wie Linux und OpenOffice.org einzusetzen kommentiert Schweiger mit den Worten, dass Wettbewerb und freie Märkte gut seien. Allerdings gibt es auch Unternehmen, wie etwa Eduscho, die sich Linux ab- und sich Microsoft zuwenden. (sum)

  • Microsoft-Österreich Geschäftsführer Herbert Schweiger
    foto: sum

    Microsoft-Österreich Geschäftsführer Herbert Schweiger

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