Neo-Staatssekretär Dolinschek nicht besorgt

8. Februar 2005, 12:01
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Gegen Tomandl-Plan einer Teilpension

Wien - FPÖ-Sozialstaatssekretär Sigisbert Dolinschek ist nicht besorgt über den dramatischen Anstieg bei den Invaliditätspensionen. Im Radio-Morgenjournal des ORF am Donnerstag sagte Dolinschek, diese Entwicklung sei in Ordnung. Ihm sei immer klar gewesen, dass nach dem Aus der Frühpensionen mit langer Versicherungsdauer viele auf die Invalididätspension ausweichen würden.

Wenig übrig hat Dolinschek für den Vorschlag des Vorsitzenden der Pensionsreform-Kommission, Theodor Tomandl, eine Teilpension einzuführen. Das sei zu kompliziert.

Zuletzt hatte Sozialministerin Ursula Haubner (F), erklärt, sie denke nicht daran, die Zugangsbestimmungen zur Invalididätspension zu verschärfen. Das wäre unsozial und würde vor allem kranke und behinderte Menschen treffen, denen auf Grund ihrer schlechten Gesundheit der Weg in die Pension nicht versperrt werden dürfe.

2004 wurde eine dramatische Zunahme bei den Neuzugängen in die Invaliditätspension verzeichnet. nach Angaben des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger gab einen Anstieg um fast 50 Prozent von 22.572 auf 33.694. (APA)

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