Rodeln: Bewerb in Turin nach weiteren Stürzen abgesagt

6. Februar 2005, 12:37
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Nachtrag im kommenden Winter auf "vereinfachter Bahn"

Turin - Der Internationale Rodelverband (FIL) hat am Mittwochabend den Weltcup und Olympia-Test auf der Bahn von Cesana nach zwei weiteren Stürzen abgesagt. Nach den Unfällen an den vergangenen Tagen ereigneten sich im Training am Mittwoch erneut zwei schwere Stürze. Am ärgsten erwischte es die Rumänin Raluca Stramaturaru, die per Helikopter ins Spital gebracht werden musste. Vermutlich erlitt sie neben einem Oberarmbruch auch mehrere Rippenbrüche.

In der Mannschaftsführersitzung am Abend wurde von den FIL-Offiziellen die Absage beschlossen. Mit der Auflage, dass die technisch anspruchsvolle Bahn "im Sinne der olympischen Bahn vereinfacht" werden müsse, damit sie auch von schwächeren Teilnehmern gefahrlos bewältigt werden kann. Die Olympia-Generalprobe soll dann im kommenden Winter - noch im Jahr 2005 - nachgeholt werden.

Die Österreicher überbrücken nun das rennfreie Wochenende ab Freitag mit einem Training in Igls, ehe sie Ende nächster Woche zu den Weltmeisterschaften in Salt Lake City (18.-20.2.) aufbrechen. Vorerst steht laut Sport-Koordinator Robert Manzenreiter nur Markus Kleinheinz als Fixstarter bei den Herren fest.

Die weiteren drei Herren werden aus dem Quartett Rainer Margreiter, Daniel Pfisterer, Christian Eigentler und Martin Abentung rekrutiert. Fix ist bereits das Aufgebot der Damen mit Sonja Manzenreiter, Nina Reithmayer und Veronika Halder bzw. den Doppelsitzern Tobias und Markus Schiegl sowie Peter Penz/Georg Fischler. Letztere nehmen den Platz der Linger-Brüder ein, nachdem Wolfgang Linger (Fußbruch) auch zu den Opfern der Olympiabahn in Cesana zählt.(APA)

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