Sonnenbaden könnte Krebsrisiko auch verringern

7. Februar 2005, 14:36
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Schwedische Studie über Lymphom-Patienten - Forscherin warnt jedoch vor voreiliger Sorglosigkeit

Stockholm - Sonnenbaden verringert einer neuen schwedisch-dänischen Studie zufolge möglicherweise das Risiko, an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken. Wer sich regelmäßig ultravioletten Strahlen aussetze, reduziere die Wahrscheinlichkeit einer bösartigen Lymphdrüsenerkrankung anscheinend um 30 bis 40 Prozent, heißt es in der am Mittwoch in der Fachzeitschrift "Journal of the National Cancer Institute" veröffentlichten Untersuchung.

Bisher war angenommen worden, dass zu viel Sonne eine Ursache für Lymphdrüsenkrebs sein könne. Für die Studie hatten das Karolinska Institut in Stockholm und die Universität in Uppsala in Zusammenarbeit mit dänischen Forschern Telefoninterviews mit mehr als 3.000 Lymphdrüsenkrebspatienten und etwa 3.000 gesunden Menschen geführt. Eine der verantwortlichen Wissenschafterinnen betonte jedoch, es sei noch zu früh, um aus den Ergebnissen der Studie Tipps zum Sonnenbaden geben zu können.(APA/red)

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