Haubner gegen Verschärfung

4. Februar 2005, 20:32
3 Postings

Sozialministerin: Wäre unsozial - Ziel der Bundesregierung seien sogar leichtere Zugangsbedingungen

Wien - Sozialministerin Ursula Haubner (F) denkt nicht daran, die Zugangsbestimmungen zur Invaliditätspension zu verschärfen. Das wäre unsozial und würde vor allem kranke und behinderte Menschen treffen, denen auf Grund ihrer schlechten Gesundheit der Weg in die Pension nicht versperrt werden dürfe. Angesichts des enormen Anstiegs bei den Invaliditätspensionen hatte der Leiter der Pensionsreformkommission, Theodor Tomandl, dringend eine Reform eingefordert und sich für die Möglichkeit einer Teilpension ausgesprochen.

Haubner sieht in einer Aussendung Mittwoch Abend zwei Gründe für das Anwachsen der Invaliditätspensionen: Einerseits liege es an Verzögerungen bei der Erledigung der Anträge, andererseits sei der Zuwachs auch darauf zurückzuführen, dass gerade diese Bundesregierung es sich zum Ziel gesetzt habe, erleichterte Zugangsbedingungen zu schaffen. (APA)

Share if you care.