DFB-Vereine sparen

21. Mai 2005, 12:34
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Vierzig neue Spieler - Trend zum Sparen hielt während der Winterpause an, vor vier Jahren wechselte die achtfache Summe den Besitzer

Düsseldorf - Vom Schiedsrichter-Skandal im WM-Land völlig in den Schatten gestellt, hielt der Trend zum Sparen in der deutschen Fußball-Bundesliga auch während der winterlichen Transferzeit an. Für 40 neue Spieler gaben 17 Vereine nur insgesamt 6,7 Mio. Euro aus. Vor vier Jahren hatten die Bundesligisten während der Winterpause in ebenfalls 40 Neue noch rund 50 Millionen auf die Tische geblättert!

Diesmal war allerdings von den 40 Verpflichtungen nur ein Drittel ablösepflichtig. Viele Vereine machten Leihgeschäfte oder beriefen Nachwuchsleute in ihre Profi-Kader. Zu den Namhaftesten zählen Bixente Lizarazu (FRA/FC Bayern München), Giovane Elber (BRA/Borussia Mönchengladbach), Jari Litmanen (FIN/Hansa Rostock), Ilhan Mansiz (TUR/Hertha BSC).

Mit Jürgen Macho (von Rapid zu 1. FC Kaiserslautern), Andreas Ibertsberger (SV Salzburg zu SC Freiburg), Sammy Koejoe (NED/Wacker Tirol zu SC Freiburg) und Tomasz Wisio (POL/Arminia Bielefeld) wechselten im Winter auch vier Mann von Österreich zum Nachbarn. Von den 30 abgebenden Akteuren war der griechische Europameister Angelos Charisteas der prominenteste. Der Stürmer übersiedelt für 4,9 Mio. Euro von Meister Werder Bremen zu Ajax Amsterdam.(APA/dpa)

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