Videoüberwachung in Wien soll ausgebaut werden

6. Februar 2005, 22:24
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Kamerasystem der Wiener Linien wird überprüft ob eine Nutzung für weitere Aufzeichnungen möglich sei

Wien - Das Sicherheitspolizeigesetz hat die rechtliche Möglichkeit geschaffen, die Bilder von Überwachungskameras auch aufzuzeichnen. Nun denkt das Innenministerium über eine Ausweitung dieser Videoüberwachung nach - eine Möglichkeit wäre die Nutzung des Kamerasystems der Wiener Linien. Ein erster Kontakt zwischen Ressortchefin Liese Prokop (V) und Bürgermeister Michael Häupl (S) im Jänner verlief laut "Presse" konstruktiv.

Rechtliche Voraussetzungen

Wie ein Sprecher der Innenministerin der APA erläuterte, will man die rechtlichen Voraussetzungen für die Nutzung dieser Überwachungssysteme schaffen und erheben, welche technische Zusatzausstattung nötig wäre. Dabei geht es vor allem um die Aufzeichnung der Bilder. Erste Gespräche zwischen den Beamten des Ressorts und jenen der Wiener Linien sollen in den nächsten Tagen stattfinden.

1.000 Kameras im Wiener U-Bahnsystem

Mit rund 1.000 Kameras im Wiener U-Bahnsystem scheint dieses recht gut ausgestattet. Doch diese Aufnahmen werden nicht aufgezeichnet und sind, was noch viel schwerwiegender sein dürfte, grundsätzlich für die Überwachung des sicheren Betriebs gedacht. Die Kamerawinkel sind etwa für die sichere Abfertigung der Garnituren am Bahnsteig oder die Rolltreppen bei Notfällen gedacht.

"Für die Überwachung von Verdächtigen ist dies nicht das Gelbe vom Ei", sagte Johann Ehrengruber, Sprecher der Wiener Linien". Den 1.000 Kameras stehen nicht die selbe Anzahl an Monitoren gegenüber. (APA)

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