Erinnerungen an emigrierte Künstler

9. Februar 2005, 14:47
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Produktion "Vienne a' Paris - Exilkabarett in Frankreich" in der Kleinbühne L.E.O.

Wien - Die Kleinbühne L.E.O. in Wien-Landstraße präsentiert von 3. bis 6. Februar die Produktion "Vienne a' Paris - Exilkabarett in Frankreich". Bis 1939 flüchteten zahlreiche verfolgte Künstler, etwa Leon Askin, Jimmy Berg, Karl Farkas und Lotte Lenya, nach Frankreich und betätigten sich dort in der Musik- und Kabarettszene.

Im L.E.O. ("Letztes Erfreuliches Operntheater") erinnern Stefan Fleischhacker, Erika Hornik, Martin Thoma und Georg Wacks in einer "Revue" an Persönlichkeiten wie Fritz Spielmann, Walter Jurmann und Lilli Palmer. Mit Liedern, Tanz und Vorträgen sollen Eindrücke von der Atmosphäre im "Pariser Exilleben" vermittelt werden.

Die Idee und das Text-Material für die Produktion stammen vom "Orpheus Trust (Verein zur Erforschung und Veröffentlichung vertriebener und vergessener Kunst)". Georg Wacks sorgte für die künstlerische Gestaltung des Programms. Der Eintritt kostet 16 Euro. (red)

Link
L.E.O.
Baumannstraße 2
1030 Wien
3.-6.2.2005
Vorstellungsbeginn: 20 Uhr
Karten-Reservierung: 01/712 14 27
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