Waldviertel: Baby starb ohne Gewalteinwirkung

6. Februar 2005, 20:21
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Obduktionsergebnis von Babyleiche im Rucksack - Atmungsorgane nicht ordungsgemäß gereinigt

Zwettl/Wien - Im seit Montagnachmittag bestehenden Verdacht des Mordes an einem Neugeborenen im Waldviertel liegt nun das Ergebnis der Obduktion des Buben vor. Wie der "Kurier" und ORF-On am Donnerstag berichteten, ist das Kind ohne Gewalteinwirkung ums Leben gekommen. In dem Bericht heißt es aber auch, das Baby sei gestorben, weil seine Atmungsorgane nach der Geburt nicht ordnungsgemäß gereinigt worden seien. Die 18-jährige Mutter ist wegen des Verdachts der Tötung eines Kindes bei der Geburt auf freiem Fuß angezeigt worden.

Die Leiche des Kindes ist am Montagnachmittag in einem Rucksack im Haus der Verdächtigen im Bezirk Zwettl gefunden worden. Die Mutter der jungen Frau hatte den toten Säugling auf Grund von Verwesungsgeruch entdeckt.

Die 18-Jährige hat gegenüber einem Arzt angegeben, dass sie nach einem kurzen Geburtsvorgang am Samstag in ihrem Zimmer den Säugling selbst abgenabelt habe. Das Baby habe Laute von sich gegeben und sei dann plötzlich verstorben. Sie habe ihre Schwangerschaft im November bemerkt, diese jedoch geheim gehalten. (APA)

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