Prügelei auf der ProSieben-"Burg" trieb Quote nach oben

10. Februar 2005, 15:03
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Fausthiebe ins Gesicht von Kader Loth sorgen für überdurchschnittlichen Marktanteil bei der jungen Zielgruppe

Blaue Flecken, Krankenhaus, Anzeige wegen Körperverletzung - das will das Fernsehpublikum sehen. Zumindest auf der ProSieben-"Burg", wie die Quoten vom Dienstagabend zeigen: Die bisher schwächelnde Reihe erzielte nach Prügelbildern bei der jungen Zielgruppe einen Marktanteil von deutlich über zehn Prozent, 2,75 Millionen Zuschauer schalteten ein. In Österreich sahen 155.000 Zuschauer zu.

Der Marktanteil in Deutschland betrug unter allen Zuschauern zwar lediglich 8,2 Prozent, unter den werberelevanten jüngeren Zuschauern stieg er jedoch auf 16,3 Prozent - sonst lag er zumeist bei unter zehn Prozent. Am Montagabend hatte der Privatsender eine Schlägerei zwischen Prinz Frederic von Anhalt und der Siegerin der ProSieben-Reihe "Die Alm", Kader Loth, gezeigt. Die 30-Jährige musste ins Krankenhaus nach Krems eingeliefert werden. Sie erlitt eine Gehirnerschütterung, einen Hörschaden und blaue Flecken. Der Prinz verließ daraufhin die Burg Rappottenstein. Loth zeigte ihn wegen Körperverletzung an, bestätigte ein ProSieben-Sprecher.

Den Grund für die Prügelei auf der Burg nennt die "Bild"-Zeitung, die ihre Leser auf ihrer Homepage mit aktuellen Aufgeregtheiten von Rappottenstein versorgt: Der Prinz hatte in Kader Loths Badewasser gepinkelt, sie rächte sich, indem sie ihm Marmelade ins Gesicht schmierte, was er wiederum mit Fausthieben quittierte. (APA/dpa)

  • Kader Loth wurde ins Krankenhaus nach Krems eingeliefert
    foto: prosieben

    Kader Loth wurde ins Krankenhaus nach Krems eingeliefert

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