Eidesstattliche Erklärung

21. Mai 2005, 21:34
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Eidesstattliche Erklärungen oder Versicherungen, wie sie jetzt von den im Zusammenhang mit dem Wettskandal verdächtigen Akteuren abgegeben werden, haben außerhalb eines Gerichtsverfahrens eher symbolischen Wert. Zwar macht sich strafbar, wer eine falsche Erklärung abgibt - aber nur, wenn er sich in einem dafür vorgesehenen gerichtlichen Verfahren vor der zuständigen Stelle äußert.

Die nun von Schiedsrichtern und Fußballspielern abgegebenen Erklärungen seien "juristischer Unfug", wird Rechtsanwalt Paul-Werner Beckmann zitiert, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Sportrecht im Deutschen Anwaltverein. Wer hier falsche Angaben mache, müsse nicht mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. (APA/Reuters/red)

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