Österreichs Einkaufszentren erwirtschafteten 2004 7,65 Milliarden

8. Februar 2005, 13:40
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Fachvereinigung für Einkaufszentren tritt für belebte und funktionierende Innenstädte ein - periphere Handels- und Gewerbe­landschaften seien Sanierungsfälle

Pasching - Österreichs Einkaufszentren konnten im Vorjahr deutlich zulegen. Die Umsätze der mehr als 150 heimischen Einkaufs- und Fachmarktzentren mit einer Größe von mehr als 4.000 Quadratmetern stiegen 2004 um knapp 3 Prozent auf 7,65 Mrd. Euro. Dies teilte der wiedergewählte Obmann der Österreichischen Fachvereinigung für Einkaufszentren (ACSC), Stephan Mayer-Heinisch, bei der Generalversammlung in Pasching mit.

Die derzeitige Verkaufsfläche der österreichischen Einkaufszentren bezifferte Mayer-Heinisch mit rund 2,44 Mio. Quadratmeter. Die Zahl der Mitarbeiter ist auf 47.000 nach 43.000 vor einem Jahr angewachsen.

Periphere Gewerbelandschaften sind Sanierungsfälle

Der ACSC werde sich verstärkt für eine geordnete Handelslandschaft mit Investitions- und Rechtssicherheit und gegen Zersiedelung einsetzen, so Mayer-Hainisch. Zersiedelte periphere Handels- und Gewerbelandschaften seien künftige Sanierungsfälle. Daher trete die Fachvereinigung für belebte und funktionierende Innenstädte in Kooperation mit traditionellen Geschäftsbereichen ein. Zur Herstellung der Rechtssicherheit werde man deshalb eine allfällige Anfechtung des Umweltverträglichkeitsgesetzes unterstützen.(APA)

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    Umsatz 2004 um knapp 3 Prozent auf 7,65 Milliarden Euro gestiegen

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