Rodeln: Sturzserie auf Turiner Olympiabahn

2. Februar 2005, 23:34
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Brasilianer nach Operation außer Lebens­gefahr - Auch Wolfgang Linger gestürzt

Cesana/Piemont - Eine Serie schwerer Stürze hat das Training der Rennrodler für das Weltcup-Finale am Wochenende auf der neuen Olympiabahn für Torino 2006 in Cesana-Pariol überschattet. Vier Athleten erlitten so schwere Verletzungen, dass sie einige Zeit im Spital bleiben müssen. Renato Mizoguchi aus Brasilien fiel nach einem Sturz ins Koma, ist nach einer Operation nach Angaben von Bahn-Chef Ivo Ferriani vom Dienstag aber außer Lebensgefahr.

Prominentestes Sturzopfer war der frühere Doppelsitzer-Weltmeister Wolfgang Linger aus Tirol, der einen komplizierten Knöchelbruch sowie einen Wadenbeinbruch erlitt und in der Heimat bereits operiert wurde. Anne Abernathy von den Jungfern-Inseln zog sich bei ihrem Sturz einen Schlüsselbeinbruch zu. In Spitalsbehandlung musste sich auch die Lettin Maija Tiruma begeben, eine Diagnose gab es vorerst aber nicht. Nach Angaben von Karl-Heinz Anschütz, dem Koordinator des Internationalen Rodelverbandes, sind die Stürze auf individuelle Fehler und nicht auf Mängel an der neuen Bahn zurückzuführen.(APA/dpa)

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