Dezember-Arbeitslosigkeit der Eurozone auf 8,9 Prozent erhöht

17. Februar 2005, 15:55
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Österreich gehört mit 4,5 Prozent zu den besten Staaten - EU-weit 19 Millionen Menschen ohne Arbeit

Luxemburg/Brüssel - Die Arbeitslosenquote der Eurozone ist im Dezember auf 8,9 Prozent gestiegen, nach 8,8 Prozent im November, teilte das EU-Amt für Statistik, Eurostat, am Dienstag mit.

Sie lag damit auf dem gleichen Wert wie im Dezember des Vorjahres. Damit dürften in der Eurozone im Dezember 2004 12,6 Mio. Menschen arbeitslos gewesen sein, schätzt Eurostat.

In den 25 EU-Staaten belief sich die Arbeitslosenquote im Dezember ebenfalls auf 8,9 Prozent, unverändert zum Vormonat. Im Dezember 2003 hatte der Wert 9,1 Prozent betragen. EU-weit dürften im Dezember 19,0 Mio. Menschen arbeitslos gewesen sein, schätzt Eurostat. Im Vergleich dazu lag die Arbeitslosenrate in den USA bei 5,4 Prozent, in Japan bei 4,4 Prozent.

Irland mit der niedrigsten Quote

Die niedrigsten Quoten wurden im Dezember 2004 in Irland (4,3 Prozent), Luxemburg (4,4 Prozent), Österreich (4,5 Prozent), im Vereinigten Königreich (4,6 Prozent im Oktober) und in den Niederlanden (4,7 Prozent im November) verzeichnet. Die höchsten Arbeitslosenquoten hatten Polen (18,3 Prozent), die Slowakei (16,9 Prozent), Griechenland (10,5 Prozent im Juni), Spanien (10,4 Prozent) und Deutschland (10,0 Prozent) zu vermelden. (APA)

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