Gourmet-Freuden vor dem Wiener Opernball

4. Februar 2005, 10:55
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Innenstadt-Restaurants bieten eigene Menüs als Einstimmung auf den Ball der Bälle

Wer will schon, dass der Magen knurrt, wenn es am Opernball "Alles Walzer" heißt? Einige Nobelrestaurants auf Gehdistanz zur Staatsoper bieten daher spezielle Opernball-Menüs: "Bretonischer Hummer" könnte für Gesprächsstoff beim Small-Talk am Ball sorgen. Schließlich steht er im Hotel Sacher und im Restaurant Korso im Hotel Bristol auf der Speisekarte.

Korso-Chef Reinhard Gerer wartet seinen Gästen für 285 Euro noch Kaviar-Cocktail und Milchkalb auf Risotto auf. Damit Ballkleid und Frack keinen Rauchgeruch annehmen, ist die Dessert-Zigarre aus Schokolade - wohl als Einstimmung auf eine rauchfreie Staatsoper.

Im Hotel Sacher stimmt man sich außerdem mit Perlhuhnessenz, Zander mit Saiblingskaviar, Zweierlei vom Almochsen und Apfel-Grillage-Törtchen auf den Höhepunkt des Wiener Faschings ein. Dieses Menü samt Champagnerempfang, Wein, Mineralwasser und Kaffee kostet mehr als die Ballkarte selbst, nämlich 300 Euro.

Die Küche des Hotel Imperial verschreibt sich anfangs den Meerestieren: Flusskrebse im Champagnergelee und gebratenes Wolfsbarschfilet auf Safranrisotto. Um für die 175 Euro pro Person dennoch eine gute Grundlage für eine rauschende Ballnacht zu haben, bekommen die Gäste noch Tournedo mit Trüffel, sautierte Entenleber und die Dessertvariation Imperial serviert.

Im Restaurant Le ciel im Grand Hotel Wien gibt es für 225 Euro (exklusive Weinbegleitung) gratiniertes Wachtelei, Taubenbrust mit Gänseleber, gefüllten Angler, Kalbsmedaillons mit Sellerietäschchen, "Le Ciel Opernballmelodie" und Mignardises. Wem hier das Wasser im Mund zusammenläuft, der hat Pech gehabt: Das Le ciel ist bereits ausgebucht. (APA)

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