Finz will sich noch auf kein Modell festlegen

1. Februar 2005, 15:46
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Steuerbefreiung offenbar nur für unselbstständig Beschäftigte

Wien - Finanzstaatssekretär Alfred Finz (V) wollte sich am Dienstag vor dem Ministerrat noch auf kein Modell bezüglich des Wegfalls der Trinkgeldbesteuerung festlegen. Jetzt, nach der Entscheidung über den Entfall der Steuer, habe man Zeit, eine entsprechende Lösung zu finden.

Wer nun vom Fehlen der Steuerpflicht profitieren wird, wollte der Staatssekretär nicht sagen. Dem Vernehmen nach will sich das Finanzministerium aber am deutschen Modell orientieren, wo nur unselbstständig Beschäftigte keine Trinkgeldsteuer zahlen müssten.

Pauschalsteuer

Ursprünglich hatte Finz am Wochenende vorgeschlagen, künftig eine Pauschalbesteuerung beim Trinkgeld einzuführen. Dass dies nun doch nicht kommt, begründete der Staatssekretär damit, dass diese Variante sehr verwaltungsaufwändig gewesen wäre.

Die Befreiung als zweite Alternative habe man aber schon immer im Auge gehabt. Auf die Frage, ob es nicht klüger gewesen wäre, die andere Variante dann nicht öffentlich zu machen, meinte Finz, dies hätte er für keinen guten Stil gehalten. (APA)

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