Gewerkschaft: "Fairste Lösung"

1. Februar 2005, 15:46
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"Überwältigender nationaler Schulterschluss" brachte Finanzminister zur Vernunft

Wien -Die Tourismusgewerkschaft hat am Dienstag auf die Initiative von Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Trinkgelder künftig steuerfrei zu stellen, positiv reagiert.

"Ein überwältigender nationaler Schulterschluss hat es letztendlich nach zwei Monaten bewirkt, dass Grasser nun in Sachen Trinkgeldsteuer zur Vernunft gekommen ist", bemerkte der Vorsitzende der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD), Rudolf Kaske, in einer ersten Reaktion. "Gerechtigkeit und vernünftige Argumente" hätten gesiegt.

"Fairste Lösung"

"Sehr erfreut" über die Kehrtwendung zeigte sich heute auch der Obmann der Fraktion "ÖAAB-Christliche Gewerkschafter" in der Wiener Arbeiterkammer (AK) und stellvertretende Vorsitzende der HGPD, Alfred Gajdosik: "Das ist die fairste Lösung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Alles andere wäre nicht nachvollziehbar und vor allem eher schwer administrierbar gewesen." (APA)

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