Strache: Grasser-Bauchfleck ist Freudentag

1. Februar 2005, 15:46
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FPÖ-Chef: Finanzminister soll "seinen Hut nehmen"

Wien - Wiens FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache begrüßt die Rücknahme der Pläne in Sachen Trinkgeldbesteuerung - und übt heftige Kritik an Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V): Das Scheitern des Vorhabens, kräftig am Trinkgeld der Kellner mitschneiden zu wollen, "ist sein nächster Bauchfleck als Finanzminister". Dieser bedeute jedoch einen "Freudentag für die Gastronomie".

"Nachdem das Image von KHG ohnehin am Boden ist, ein Finanzstrafverfahren gegen ihn läuft und er jetzt auch inhaltlich-politisch immer wieder scheitert, wäre es für diese Bundesregierung und die gesamte Republik das Beste, wenn KHG seinen Hut nimmt und versucht, irgendwo in der Privatwirtschaft Fuß zu fassen", befand Strache in einer Aussendung am Dienstag. Der Finanzminister solle dorthin gehen, wo er für die Allgemeinheit keinen Schaden mehr anrichten könne. (APA)

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