Angriffe auf US-Zivilisten im Irak enorm gestiegen

2. Februar 2005, 10:11
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Pro Woche durchschnittlich 22 Anschläge auf US-Projekte

Washington - Im Irak sind im letzten Quartal 2004 mehr amerikanische Zivilisten, die als Angestellte von Privatunternehmen arbeiten, getötet worden als in den vorangegangenen Quartalen. Die Zahl der seit der Invasion im März 2003 bis Ende Dezember 2004 im Irak getöteten US-Zivilisten belief sich auf 232. Insgesamt stieg durch das blutigere letzte Quartal die Gesamtzahl der getöteten amerikanischen Zivilisten um 93 Prozent.

Im Durchschnitt wurden im vierten Quartal 2004 pro Woche 22 Angriffe auf von amerikanischen Zivilisten durchgeführte Projekte im Wiederaufbau oder im Militärsektor im Irak verübt. "Die schwierige Sicherheitslage stellt weiterhin ein großes Risiko für die US-Vertragspartner und ihre Angestellten im Irak dar", heißt es in dem am Sonntag veröffentlichten Bericht des "Special Inspector General for Iraq Reconstruction". Ein großer Teil der im Irak tätigen US-Zivilisten arbeitet für Sicherheitsfirmen. (APA)

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