USA kritisieren Festnahme von ägyptischen Oppositionspolitiker

2. Februar 2005, 12:49
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Sprecher des Außenministeriums: "Chancen für Demokratisierung in Frage gestellt"

Washington - Die US-Regierung hat die Festnahme eines Oppositionspolitikers in Ägypten scharf kritisiert. Damit seien die Chancen für eine Demokratisierung in Ägypten in Frage gestellt, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Richard Boucher, am Montag in Washington. Eiman Nur, ein prominenter Oppositionspolitiker, war unter dem Vorwurf festgenommen worden, Registrierungsformulare für die bevorstehenden Wahlen gefälscht zu haben.

Präsident George W. Bush hatte die Ausbreitung von Demokratie in aller Welt in seiner Antrittsrede vor knapp zwei Wochen als Ziel der amerikanischen Außenpolitik bezeichnet. Er mahnte vor allem Regierungen im Nahen Osten zu demokratischen Reformen. (APA/dpa)

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